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Schnitzeljagd drinnen: Ideen für Zuhause

Regen, Winter oder einfach keine Lust rauszugehen: Diese acht Aufgaben funktionieren in Wohnung, Haus oder Schulgebäude. Alles, was du brauchst, liegt in Küche, Bad und Kinderzimmer.

Kostenlos, zum Starten ist kein Konto nötig.

Eine Schnitzeljagd drinnen ist die Lösung, wenn das Wetter nicht mitspielt oder du an einen Ort gebunden bist: Kindergeburtstag in der Wohnung, Nachmittag im Hort, Regentag in der Ferienwohnung. Statt GPS nutzt du Codes, die die Kinder vor Ort finden und eingeben, um die nächste Aufgabe freizuschalten. Du brauchst ein Handy, Zettel, Stift und Dinge, die ohnehin im Haushalt sind: Socken, Löffel, Bücher, eine Taschenlampe. Achte darauf, dass jede Aufgabe an einem anderen Raum hängt und dass zerbrechliche Dinge vorher weggeräumt sind. Plane 30 bis 60 Minuten, danach lässt die Konzentration in geschlossenen Räumen spürbar nach.

Auf einen Blick

Auf einen Blick
Gruppengröße 2-8 Kinder
Dauer 30-60 Minuten
Alter 5-12 Jahre
Wo Wohnung, Haus, Schule oder Turnhalle
Vorbereitung 15-30 Minuten

Aufgaben, die du sofort nutzen kannst

Aufgaben, die du sofort nutzen kannst
Nr. Aufgabe So geht es
1 Kühlschrank-Zählung Die Kinder öffnen den Kühlschrank und zählen alle Dinge einer Farbe, zum Beispiel alles Rote. Die Zahl ist der Code für die nächste Aufgabe.
2 Socken-Paare Du kippst einen Wäschekorb mit Socken aus. Die Gruppe hat 90 Sekunden, um alle Paare zu finden; die Anzahl der übrig gebliebenen Einzelsocken ist der Code.
3 Schattenraten Ein Kind hält im dunklen Zimmer einen Gegenstand vor die Taschenlampe, die anderen sehen nur den Schatten an der Wand. Fünf Gegenstände richtig erraten, dann geht es weiter.
4 Buchrücken-Wort Auf einem Zettel steht: dritter Buchstabe vom zweiten Buch links, erster Buchstabe vom fünften Buch. Die Buchstaben ergeben ein Wort, das eingegeben wird.
5 Treppenstufen Die Kinder zählen die Stufen vom Erdgeschoss bis oben und geben die Zahl ein. In Wohnungen ohne Treppe zählst du stattdessen Türen oder Fenster.
6 Löffel-Lauf Mit einer Kartoffel oder einem Tischtennisball auf einem Esslöffel geht es einmal durch den Flur und zurück. Fällt etwas runter, beginnt das Kind am Start neu.
7 Geräusche hinter der Tür Ein Erwachsener macht hinter geschlossener Tür Geräusche: Wasserhahn, Reißverschluss, Schlüsselbund. Die Kinder notieren, was sie hören, und bekommen den Code, wenn mindestens vier stimmen.
8 Detail-Foto Du zeigst ein Nahfoto von einem Detail in der Wohnung, etwa einer Steckdose, Türklinke oder Fliese. Die Kinder finden die Stelle; dort klebt der Zettel mit dem nächsten Code.

Tipps für unterwegs

Schreib die Codes auf Klebezettel und klebe sie so, dass sie nur aus einer bestimmten Position sichtbar sind, zum Beispiel unter der Tischplatte oder auf der Rückseite einer Tür.
Sperr Räume ab, die nicht zum Spiel gehören, oder hänge einen Zettel mit einem Kreuz an die Tür. Das spart Diskussionen und schützt das Elternschlafzimmer.
Nutze bei kleinen Kindern die Küchenuhr als Timer für Bewegungsaufgaben. Drei Minuten reichen fast immer und die Uhr klingelt, ohne dass du eingreifen musst.
Leg für den Fall, dass ein Code nicht gefunden wird, einen Hinweis auf dem Handy bereit oder verrate nach fünf Minuten den Raum, nicht den genauen Ort.
Wenn du zwei Gruppen hast, gib jeder eine andere Farbe für ihre Zettel. Dann nimmt niemand versehentlich den Code der anderen Gruppe mit.

Häufige Fragen

Nein, drinnen ist GPS zu ungenau, oft mehrere Meter daneben. Nutze deshalb Codes zum Freischalten: Die Kinder finden an einem Ort eine Zahl oder ein Wort und geben es ein, damit die nächste Aufgabe erscheint. In großen Gebäuden wie Schulen kann GPS an Fenstern noch grob passen, verlass dich aber nicht darauf.

Sechs bis acht Aufgaben reichen für 30 bis 60 Minuten. Nutze jeden Raum höchstens einmal, sonst laufen die Kinder ständig aneinander vorbei. Bei einer kleinen Wohnung kannst du Treppenhaus, Keller oder Balkon dazunehmen.

Ab etwa fünf Jahren, wenn ein Erwachsener vorliest und das Handy hält. Ab acht Jahren schaffen Kinder die Aufgaben in Zweiergruppen allein. Für die Kleinen ersetzst du Zahlencodes durch Farben oder Bilder, die sie abhaken.

Lass die Gruppen in unterschiedlicher Reihenfolge starten: Gruppe A beginnt in der Küche, Gruppe B im Bad. So stehen sie nicht am gleichen Ort. Lege pro Aufgabe fest, dass alles wieder an seinen Platz kommt, damit die nächste Gruppe dieselben Bedingungen hat.

Rechne mit 15 bis 30 Minuten. Das meiste davon ist Zettel schreiben und Gegenstände an die richtige Stelle legen. Geh die Route einmal selbst ab und prüfe, ob jeder Code eindeutig lesbar ist.

Genau darauf baust du: Frag nach Dingen, die sie nie bewusst angesehen haben, etwa die Zahl auf dem Sicherungskasten oder wie viele Stufen die Treppe hat. Vertraute Räume mit einer neuen Frage sind oft schwieriger als ein fremder Ort.

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