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Schnitzeljagd am Strand: Aufgaben und Ablauf

Sand, Wasser, Wind und Strandgut liefern das Material für die Aufgaben, du brauchst fast nichts mitzunehmen. Hier findest du acht Aufgaben, die direkt am Strand funktionieren, plus Hinweise zu Gezeiten und Wegpunkten.

Kostenlos, zum Starten ist kein Konto nötig.

Der Strand ist ein gutes Gelände für eine Schnitzeljagd, weil das Material schon da liegt: Sand zum Bauen, Muscheln und Steine zum Sammeln, Wellen zum Zählen. Du brauchst nur ein Handy pro Gruppe, einen Gefrierbeutel zum Schutz und eventuell einen Löffel oder Becher zum Graben. Der Strand hat aber auch zwei Eigenheiten: Er verändert sich mit den Gezeiten, und er hat wenige Orientierungspunkte. Setze die Wegpunkte deshalb auf feste Objekte wie Strandzugänge, Buhnen oder den Rettungsturm, und beschreibe in jeder Aufgabe, wo genau die Kinder hin sollen. Halte die Route parallel zum Wasser, so behältst du alle Gruppen im Blick.

Auf einen Blick

Auf einen Blick
Groepsgrootte 4-15 Kinder in 2-3 Gruppen
Duur 45-75 Minuten
Leeftijd 5-12 Jahre
Waar Strandabschnitt zwischen zwei Zugängen
Voorbereiding 20-30 Minuten vor Ort

Aufgaben, die du sofort nutzen kannst

Aufgaben, die du sofort nutzen kannst
Nr. Aufgabe So geht es
1 Spülsaum-Sammlung Die Gruppe sucht am Spülsaum fünf verschiedene Dinge, die das Meer angeschwemmt hat (Muschel, Alge, Holz, Federn, Stein), legt sie nebeneinander und macht ein Foto. Danach kommt alles zurück an seinen Platz.
2 Sandburg nach Vorgabe In zehn Minuten eine Burg mit drei Türmen und einem Graben bauen, der sich mit Wasser füllen lässt. Das Foto mit gefülltem Graben gilt als Beweis.
3 Wellen zählen Eine Minute lang zählen, wie oft eine Welle die Füße erreicht, und die Zahl als Antwort eingeben. Du stellst vorher eine Spanne als richtige Lösung ein, zum Beispiel 8 bis 15.
4 Spuren legen Jede Gruppe legt eine Spur im nassen Sand, die andere später erraten muss: rückwärts gehen, hüpfen, auf einem Bein. Ein Foto der Spur wird hochgeladen, die Lösung kommt bei der nächsten Aufgabe.
5 Wort aus Strandgut Ein vorgegebenes Wort mit mindestens fünf Buchstaben aus Muscheln, Steinen und Treibholz im Sand legen. Jeder Buchstabe mindestens so groß wie ein Fuß, dann Foto.
6 Nummer am Zugang Die Gruppe läuft zum nächsten Strandzugang oder Strandkorbverleih und gibt die dort angebrachte Nummer als Code ein. Funktioniert an fast jedem bewirtschafteten Strand.
7 Schritte bis zum Wasser Vom Wegpunkt aus schätzen, wie viele Schritte es bis zur Wasserlinie sind, dann abzählen. Die Gruppe gibt beide Zahlen ein, die Schätzung mit der kleinsten Abweichung bekommt einen Bonuspunkt.
8 Windrichtung bestimmen Eine Handvoll trockenen Sand aus Kopfhöhe rieseln lassen und beobachten, wohin er weht. Mit dem Kompass im Handy die Himmelsrichtung bestimmen und als Antwort eingeben.

Tipps für unterwegs

Schau am Vortag in eine Gezeitentabelle und starte am besten bei ablaufendem Wasser, dann wird der Strand während der Jagd breiter statt schmaler.
Setze jeden Wegpunkt auf ein festes Objekt oberhalb der Hochwasserlinie und nenne es in der Aufgabe beim Namen, sonst suchen die Gruppen auf einer gleichförmigen Sandfläche.
Ein Gefrierbeutel mit Zipp-Verschluss schützt das Handy vor Sand und Spritzwasser, der Touchscreen reagiert durch die Folie problemlos.
Lege den Start- und Endpunkt an eine gut sichtbare Stelle wie eine Fahne, ein Handtuch auf einem Stock oder den Rettungsturm, damit jede Gruppe zurückfindet.
Alles, was gesammelt wird, bleibt am Strand: Lebende Muscheln, Krebse und Algen gehören zurück ins Wasser, und in Dünen wird nicht gelaufen.

Häufige Fragen

Lege Wegpunkte auf feste Dinge oberhalb der Hochwasserlinie: Strandzugänge mit Nummer, Rettungsturm, Buhnen, Dünenübergang, Mülleimer oder Strandkorbverleih. Die Aufgaben selbst können am Wasser stattfinden, aber die Ankerpunkte sollten trocken bleiben. Prüfe vorher eine Gezeitentabelle für den Tag.

Am offenen Strand ist der Empfang meist besser als in der Stadt, weil keine Häuser stören. Ein Problem ist eher, dass der Strand wenig Orientierungspunkte hat und alles gleich aussieht. Stelle den Radius der Wegpunkte auf etwa 20 bis 30 Meter und beschreibe in der Aufgabe kurz, was die Kinder dort sehen sollen.

Lege die Route parallel zum Wasser, nicht darauf zu, und mache in der ersten Aufgabe klar, wie weit sie ins Wasser dürfen (zum Beispiel bis zu den Knöcheln). Jede Gruppe bekommt einen Erwachsenen oder ein älteres Kind als Begleitung. Wähle den Strandabschnitt so, dass du alle Gruppen vom Startpunkt aus sehen kannst.

Steck das Handy in einen durchsichtigen Gefrierbeutel mit Zipp-Verschluss, der Touchscreen funktioniert durch die Folie. Lass eine Person pro Gruppe für das Handy zuständig sein, die bei Wasseraufgaben am Rand bleibt. Fotos für die Aufgaben lassen sich durch den Beutel machen.

Rechne mit 45 bis 75 Minuten für sechs bis acht Aufgaben. Sand macht das Laufen langsam, und Sonne und Wind ermüden schneller als man denkt. Plane die Aufgaben nicht weiter als 100 bis 150 Meter auseinander.

Wind ist kein Problem, solange du keine Aufgaben mit Papier oder leichten Gegenständen planst. Nutze den Wind stattdessen, zum Beispiel für die Aufgabe zur Windrichtung. Bei Regen oder Gewitter verschiebst du besser, denn am Strand gibt es keinen Unterstand.

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