995.000+ Fragen in der Datenbank 195 Schnitzeljagden verfügbar Erstellen Sie Ihre eigene Schnitzeljagd in 1 Minute Geeignet für alle Altersgruppen Immer kostenlos - es sei denn, Sie als Ersteller legen einen Preis für Teilnehmer fest

Schnitzeljagd im Wald: Aufgaben zum Selbermachen

Der Wald liefert das Material für die meisten Aufgaben gleich mit: Zapfen, Stöcke, Blätter, Geräusche. Du legst nur die Route in oppatt.io fest und die Gruppe läuft mit dem Handy von Punkt zu Punkt.

Kostenlos, zum Starten ist kein Konto nötig.

Im Wald braucht eine Schnitzeljagd kaum Vorbereitung, weil die Umgebung selbst die Aufgaben stellt: Es gibt etwas zu suchen, zu bauen, zu hören und zu zählen. Du legst in oppatt.io eine Route mit 6 bis 10 Punkten an und hängst an jeden Punkt eine kurze Aufgabe. Mitnehmen musst du eigentlich nur ein geladenes Handy, Wasser, eventuell ein Stück Kreide oder Schnur und einen Beutel für Fundstücke. Achte bei der Planung auf bekannte Wege, ausreichende GPS-Radien an bewaldeten Stellen und darauf, dass alle Kinder Kleidung tragen, die dreckig werden darf. Die Aufgaben unten funktionieren in Nadel- und Laubwald und lassen sich mit älteren Kindern durch Zeitlimits oder Punktezählung erweitern.

Auf einen Blick

Auf einen Blick
Gruppengröße 4-15 Kinder, in Teams von 3-5
Dauer 60-100 Minuten
Alter 5-12 Jahre
Wo Wald mit festen Wegen, Stadtwald oder Forst
Vorbereitung 30 Minuten plus ein Probelauf der Route

Aufgaben, die du sofort nutzen kannst

Aufgaben, die du sofort nutzen kannst
Nr. Aufgabe So geht es
1 Zapfen-Zielwurf Mit einem Stock einen Kreis von etwa einem Meter in den Boden zeichnen, fünf Schritte zurücktreten. Jedes Kind wirft drei Zapfen, die Gruppe zählt die Treffer und trägt die Zahl in der App ein.
2 Fünf Blattformen Innerhalb von drei Minuten fünf Blätter finden, die sich deutlich in der Form unterscheiden. Nebeneinander auf den Boden legen und ein Foto als Beweis hochladen.
3 Baum umarmen und messen Den dicksten Baum am Punkt suchen. Wie viele Kinder braucht es, um ihn mit ausgestreckten Armen zu umfassen? Die Zahl ist die Antwort.
4 Eine Minute Stille Alle setzen sich hin und sind 60 Sekunden lang leise. Danach zählt die Gruppe zusammen, wie viele verschiedene Geräusche sie gehört hat: Vögel, Wind, Knacken, Autos in der Ferne.
5 Waldbild legen Aus Zapfen, Stöcken, Blättern und Steinen ein Bild oder Muster auf dem Boden legen, mindestens so groß wie ein Fahrradreifen. Foto machen und liegen lassen für die nächste Gruppe.
6 Tierspuren-Detektive Drei Hinweise auf Tiere finden: angeknabberter Zapfen, Feder, Fußabdruck im Schlamm, Loch im Boden, Kot. Jede Spur fotografieren und raten, welches Tier dahintersteckt.
7 Haus für eine Maus In fünf Minuten aus Stöcken, Rinde und Moos eine kleine Hütte bauen, in die eine Faust passt. Sie muss stehen bleiben, wenn man leicht dagegen pustet.
8 Finde diesen Baum Beim Anlegen der Route fotografierst du einen auffälligen Baum in der Nähe des Punkts, etwa mit Knorren, Doppelstamm oder Spechtloch. Die Gruppe sieht das Foto in der App und muss den Baum finden und berühren.

Tipps für unterwegs

Lauf die Route vorher einmal selbst ab und prüfe an jedem Punkt, ob das Handy die Position findet. Wo es hakt, den Punkt ein paar Meter Richtung Weg oder Lichtung verschieben.
Setze den GPS-Radius im Wald auf 20 bis 30 Meter. So löst die Aufgabe aus, auch wenn das Signal unter den Bäumen etwas springt.
Lade die Karte vorher im WLAN herunter. In vielen Wäldern gibt es kein mobiles Netz, GPS funktioniert aber trotzdem.
Gib jeder Gruppe einen Stoffbeutel oder eine Brotdose für Fundstücke. Dann wandern Zapfen und Steine nicht in Jackentaschen, und am Ende lässt sich alles gemeinsam anschauen.
Plane den letzten Punkt an einer Bank, einem Picknickplatz oder am Parkplatz. Dort kann die Gruppe ankommen, trinken und du hast alle beisammen, ohne noch zurücklaufen zu müssen.

Häufige Fragen

Unter dichtem Blätterdach kann die Position um 10 bis 20 Meter abweichen. Lege die Punkte deshalb an Wegkreuzungen, Lichtungen oder am Waldrand und nicht mitten ins Dickicht. Ein Radius von 25 Metern pro Punkt fängt die Ungenauigkeit gut ab.

Für 5- bis 7-Jährige reichen 1,5 bis 2 Kilometer mit 6 bis 8 Stopps. Ab 8 Jahren gehen 3 Kilometer mit 8 bis 10 Stopps. Rechne mit etwa 10 Minuten pro Aufgabe inklusive Laufen, dann landest du bei 60 bis 100 Minuten.

In normalen Wäldern ist das Sammeln kleiner Mengen vom Boden für den Eigengebrauch erlaubt. In Naturschutzgebieten gelten strengere Regeln, dort lieber fotografieren statt mitnehmen. Nichts von lebenden Bäumen abbrechen und keine Pilze oder Beeren anfassen lassen.

Lange Hosen, Socken über die Hose und feste Schuhe helfen am meisten. Aufgaben so planen, dass niemand durch hohes Gras oder Unterholz muss. Zu Hause alle Kinder absuchen, vor allem Kniekehlen, Leisten und Haaransatz.

Pro Gruppe ein Erwachsener oder ein älteres Kind mit dem Handy, und die Regel: Die Gruppe bleibt immer in Sichtweite zusammen. Wähle Wege, die du selbst kennst, und lege den Startpunkt so, dass man vom Ende aus leicht zurückfindet.

Bei Sturm oder Gewitter fällt die Tour aus, herabfallende Äste sind kein Spaß. Leichter Regen ist mit Regenjacke und Gummistiefeln kein Problem, im Wald ist es sogar trockener als auf offenem Feld. Handy in eine Gefrierbeutel-Hülle stecken, dann bleibt der Touchscreen bedienbar.

Andere Themen